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Spiele

Spiele sind ein hervorragendes Mittel, um Kinder an eine neue Sprache heranzuführen. Hier finden Sie Material für Ihren "spielerischen" Einstieg.

 
Spiele für besondere Gelegenheiten: HALLOWEEN

Apple Bobbing
Requisiten: eine Schüssel mit Wasser, mehrere Äpfel
Anzahl der Mitspieler: 5 - 10 Kinder

Eine Schüssel wird mit Wasser gefüllt. Für jedes Kind wird ein Apfel in das Wasser gelegt. Nacheinander versuchen die Kinder, ihren Apfel durch einen Biss zu fangen. Dabei müssen sie die Hände auf dem Rücken verschränkt haben. Wer als erstes seinen Apfel "gefangen" hat, darf ihn sofort aufessen!

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Witches Broomstick Game
Requisiten: ein Besen
Anzahl der Mitspieler: Klassenstärke

Die Kinder stellen sich in einen möglichst großen Kreis auf. Je nach Lernstand der Klasse sprechen sie gemeinsam den folgenden chant während der Besen herumgereicht wird oder es wird ein englisches Lied gesungen oder vom CD-Player gespielt.

Pass the witches' broomstick all around the room,
while the music's playing - quickly, pass the broom!
Anyone is out who lets the broomstick drop,
or the one who has it when the music stops!

Der Besen wird möglichst schnell im Kreis herumgereicht. Wer möchte, darf darauf auch eine Runde im Kreis "herumreiten". Allerdings sollte jeder versuchen, den Besen möglichst schnell weiter zu reichen, weil derjenige ausscheidet, der den Besen fallen lässt oder ihn in der Hand hält, wenn der chant bzw. das Lied zu Ende ist oder gestoppt wird.

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Pin the Face on the Pumpkin
Requisiten: Abbildung eines großen Kürbis (Tafelzeichnung oder Tonpapier), selbsthaftende Abbildungen für Augen (Dreiecke), Nase (Dreieck), Mund (Rechteck mit "Zahnlücke")
Anzahl der Mitspieler: 5 Kinder bis Klassenstärke

Einem Kind werden die Augen verbunden (to blindfold) und es wird ein paar Mal um seine Achse gedreht. Anschließend wird es aufgefordert, ein Gesicht auf den Kürbiskopf zu heften. Die Klasse kann Anweisungen geben, die zu besonders lustigen Fratzen führen.
Alternativ kann es auch nur Aufgabe sein, das Kürbisgesicht mit einem Mund zu versehen. Wem es gelingt, mit verbundenen Augen die entsprechende Stelle zu treffen, hat gewonnen.

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WORTSCHATZSPIELE

Sort it out!
Wortschatz: nach Wahl 10 bis 20 Wörter eines Wortfelds oder verschiedener Wortfelder
Requisiten: Tafel, Kreide (evtl. Overhead Projektor mit Folienbildern oder flashcards)
Anzahl der Mitspieler: Klassenstärke

Variante a (Spiel mit Wörtern verschiedener Wortfelder):
An die Tafel werden verschiedene bekannte Wörter gezeichnet oder geschrieben (wahlweise kann dafür auch der Overhead Projektor eingesetzt werden oder es wird mit flashcards gearbeitet).
Die Kinder werden aufgefordert, die Begriffe entsprechend der Wortfelder zu sortieren. Dafür kreisen sie die entsprechenden Wörter/Bilder ein, hängen diese um, schreiben sie neu, ...

Variante b (Spiel mit Wörtern eines Wortfeldes)
Die Vorgehensweise ist dieselbe, allerdings werden die Wörter jetzt nach individuellen Gesichtspunkten sortiert, z.B. die Kleidungsstücke nach Sommer- bzw. Winterkleidung, die Tiere nach Haus- bzw. Zootieren, die Lebensmittel nach Mittag- bzw. Abendessen. Dabei ist es gut möglich, dass ein Begriff doppelt genutzt werden kann.

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Puzzle
Wortschatz: bereits eingeführte Wörter
Requisiten: Overhead Projektor mit verschiedenen Folienbildern, Papierstreifen zum Abdecken
Anzahl der Mitspieler: Klassenstärke

Ein Bild wird auf den Overheadprojektor gelegt und mit fünf bis zehn Papierstreifen abgedeckt. Dabei ist darauf zu achten, dass durch das Abnehmen eines Streifens immer nur ein kleiner Ausschnitt des Bildes sichtbar wird. Nach Möglichkeit sollte frühestens nach dem Aufdecken des dritten Streifens erkennbar sein, worum es sich auf dem Bild handelt.

Die Schülerinnen und Schüler raten, um was es sich handeln könnte ("Is it a(n) ...?"). Auch wenn die Lösung bereits sehr frühzeitig genannt wird, kann das Spiel weiter gespielt werden ("Maybe, let’s have a closer look."/ "Are you sure? Let’s see.")

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1, 2 or 3? JUMP!
Wortschatz: bereits eingeführte Wörter
Requisiten: Tafel, Kreide (alternativ: flashcards)
Anzahl der Mitspieler: 3-5 aktive Spieler, die Klasse als Schiedsrichter

An die Tafel werden mit ca. 1 m Abstand drei verschiedene bekannte Wörter gezeichnet oder geschrieben (wahlweise können auch flashcards eingesetzt werden).

Drei bis fünf Kinder kommen freiwillig nach vorne und stellen sich ca. 2 m von der Tafel entfernt mit dem Rücken zur Klasse nebeneinander auf. Der Spielleiter (d.h. zunächst die Lehrkraft, die Rolle kann später auch von einem Kind übernommen werden) nennt einen der abgebildeten Begriffe und gibt anschließend das Kommando "1, 2, or 3? Jump!". Bei der Aufforderung "Jump!" laufen oder springen alle fünf Kinder gleichzeitig zum genannten Begriff. Die Klasse entscheidet, ob die Wahl richtig war. Der Vorgang wird drei Mal wiederholt, dann wechseln die Spieler und der Spielleiter.

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OUTDOOR GAMES
Alle hier vorgestellten Spiele sind mit geringen fremdsprachlichen Kenntnissen durchführbar. Es empfiehlt sich, den Wortschatz vor Beginn des Spieles einzuüben und die Regeln zu erklären. Auf dem Spielfeld kann es dann gleich losgehen.

Red light - Green light
Wortschatz: red, green
Requisiten: keine
Anzahl der Mitspieler: Klassenstärke

Ein Kind wird zur "Ampel" (traffic light) ernannt. Es steht mit dem Rücken zur Klasse, die möglichst weit entfernt in einer Reihe von ihm entfernt steht. Die Klasse ruft: "Red light or green light?" Antwortet die Ampel "Green light!" bewegen sich die Kinder auf sie zu. Die Ampel kann jetzt jederzeit "Red light!" rufen. Dabei dreht sie sich um. Die Kinder müssen beim Kommando "Red light!" sofort still stehen. Bewegen sie sich noch, wenn die "Ampel" sich umdreht, scheiden sie aus. Das Kind, das als Erstes die Ampel erreicht hat, ist im nächsten Spiel die Ampel.

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Mr. Crocodile
Wortschatz: die Farben
Requisiten: keine (Kreide zur Markierung des Flusses)
Anzahl der Mitspieler: Klassenstärke

Bei diesem Spiel handelt es sich um ein sehr bekanntes Laufspiel, dass auf einem alten Kinderreim beruht. Die hier benutzte Fassung wurde daraus abgeleitet, weil der Reim sonst das Spiel unnötig erschweren würde.
Mit Kreidestrichen wird ein breiter Fluss auf dem Boden markiert. Ein Kind wird zum Fänger, Mr. (oder Mrs.) Crocodile, bestimmt. Mr. Crocodile stellt sich an einem Ufer auf, die Klasse am anderen Ufer. Die Klasse ruft: "Mr. Crocodile, may we cross the water/river?" Mr. Crocodile antwortet: "Yes, everybody in red / blue / green ... ." Während die betreffenden Schülerinnen und Schüler den Fluss überqueren, versucht das Krokodil ein Kind zu fangen. Dies wird in der nächsten Runde Mr./Mrs. Crocodile.

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Who's afraid of Mr. Wolf?
Wortschatz: Verben der Bewegung (run, jump, walk, swim, hop, ...)
Requisiten: keine
Anzahl der Mitspieler: Klassenstärke

Auf dem Schulhof stehen sich ein Kind und der Rest der Klasse gegenüber. Das allein stehende Kind ist Mr. Wolf und damit der Fänger. Es ruft: "Who’s afraid of Mr. Wolf?" Die übrigen Kinder stehen ihm in entsprechendem Abstand gegenüber und antworten: "Not me!" Der Wolf entgegnet: "And if he comes?" Die Kinder rufen (nachdem sie sich auf eine Bewegungsform geeinigt haben): "I’ll run/ hide/ walk/ swim/ dance/ etc."
Die Kinder bewegen sich nun entsprechend der vereinbarten Bewegungsform. Ziel ist es, auf möglichst direktem Weg die andere Seite des Spielfeldes zu erreichen. Der Wolf versucht dabei möglichst viele Kinder zu fangen, die ihm dann in der nächsten Runde beim Fangen helfen. Es werden mehrere Durchgänge durchgeführt. Das Kind, das am Ende nicht gefangen wurde, ist im nächsten Spiel Mr. Wolf.

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SPIELVORLAGEN

Internationales Lebensmittelquartett

Wenn Sie mit Ihrer Klasse über Ferienerlebnisse und Ferieneindrücke sprechen, geht es meist auch um Erfahrungen mit dem Essen. Was war besonders lecker, ganz anders, vielleicht ein bisschen ekelig?

Auch Kinder, die nicht verreist waren, können sich in das Gespräch einbringen, wenn Sie das Gespräch auf typisches Essen zu Hause oder auf Lieblingsspeisen bringen. Schnell wird deutlich, dass viele dieser Gerichte ursprünglich gar nicht auf dem deutschen Speisezettel standen.

Das Quartett liefert nicht nur Bildimpulse für ein Gespräch, sondern regt auch zu Vergleichen an: das Brot in Frankreich ist anders geformt als das deutsche Brot, Bananen werden in vielen verschiedenen Kulturen gegessen, usw.

Das Quartett wird nach den üblichen Quartettregeln gespielt. Ziel ist es, in den Besitz desselben Lebensmittels in viererlei Varianten zu kommen. Gewonnen hat, wer am Ende die meisten Vierer-Sets hat.

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