Erziehen, bilden und begleiten

Das Lehrbuch für Erzieherinnen und Erzieher
Schülerband

Produktinformationen

ISBN 978-3-427-40275-6
Auflage 2. Auflage 2013
Land Alle Bundesländer
Schulform
Fachschule, Fachakademie
Schulfach Soziologie, Erziehungslehre, Praxis- und Methodenlehre
Beruf Erzieher/in
Seiten 869
HerausgeberInnen Hartmut Böcher
AutorInnen Hartmut Böcher, Britta Ellinghaus, Eva König, Margret Langenmayr, Herbert Österreicher, Bodo Rödel, Elke Schleth-Tams, Christine ter Haar, Yvonne Wagner
Maße 27,4 x 20,6 cm
Einbandart Festeinband
Konditionen Wir liefern zur Prüfung an Lehrkräfte mit 20 % Nachlass.
Verlag Bildungsverlag EINS

Beschreibung

Das Lehrwerk umfasst alle Inhalte der Erzieher/-innenausbildung und berücksichtigt das kompetenzorientierte Qualifikationsprofil sowie die KMK-Rahmenrichtlinien.

  • relevantes Wissen wird kompakt zusammengefasst
  • deckt alle Inhalte der Erzieher/-innenausbildung ab
  • inklusive Lernfeldkompass als didaktische Unterstützung für die Unterrichtsvorbereitung
  • inklusive Hilfen und Hilfeplan zur Erziehung
  • mit wichtigen Querschnittsaufgaben, z.B. Inklusion und Sprachförderung

Die zu diesem Titel passenden Begleitmaterialien finden Sie unter dem Reiter "Andere Artikel dieser Reihe".


Erfahren Sie mehr über die Reihe.

Zugehörige Produkte

Erziehen, bilden und begleiten
Das Arbeitsbuch für Erzieherinnen und Erzieher

Erziehen, bilden und begleiten
Das Anerkennungsjahr/Berufspraktikum gestalten
Schülerband

Erziehen, bilden und begleiten
Das Planungs- und Methodenbuch
Schülerband

Alle 5 zugehörigen Produkte anzeigen

Waschzettel

Erzieher/-innen

Dateigröße: 1,7 MB
Dateiformat: Word-Dokument

Autorenporträt

Rezensionen

Mit dem Lehrbuch "Erziehen, bilden und begleiten" bringt der Bildungsverlag EINS ein Lehrbuch auf den Markt, das sich den (Wissens-) Anforderungen stellt, die im Rahmen der Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher notwendig erscheinen. Darüber hinaus vermittelt es Grundlagen vieler Bachelor-Studiengänge zur Bildung und Erziehung in der Kindheit.

Zu Beginn der Lektüre wird die Motivation der Berufswahl thematisiert. Der ersten Entwicklungsaufgabe "Entwurf eines Konzeptes der zuküngtigen Berufsrolle" folgend, widmen sich die nächsten Abschnitte u.a. der Klärung neuer Rollen und Erwartungen, dem rechtlichen Rahmen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie den sozialpädagogischen Grundkenntnissen Erkennen, Beobachten, Dokumentieren, Organisieren, Kommunizieren und Planen von Erziehungs- und Bildungsprozessen.

Das zweite Kapitel fragt einerseits nach den Lebens- und Entwicklungsbedingungen von Kindern und Jugendlichen und andererseits nach ihren psychischen und physischen Entwicklungsverläufen. Mit diesem Perspektivenwechsel wird bezweckt, dass sich die Studierenden die erforderlichen Grundlagen erarbeiten, um in sozialpädagogischen Einrichtungen Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung individuell erziehen, bilden und begleiten zu können. Ziel dieses Kapitels ist es, einen Überblick über die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen und deren körperliche, motorische, kognitive, sozial-emotionale und sprachliche Entwicklungsbedingungen zu geben.

Im dritten Kapitel werden "Pädagogische Konzepte und ihre Grundlagen" vorgestellt und diskutiert, die sozialpädagogischen Fachkräften als Grundlage dienen, eine pädagogische Haltung zu entwickeln. Dieser Arbeitsabschnitt schafft damit eine solide Basis für die "Erarbeitung eines Konzeptes pädagogischen Handelns". KOnkret geht es um Erziehen als pädagogische Haltung, um Erziehungsbedingungen, Erziehungsziele, Erziehungsmittel, Erziehungsstile und Erziehungskonzeptionen von Sokrates über Rousseau, Pestalozzi, Fröbel, Key, Korczak, Neill, Freinet, Steiner, Montessori, Malaguzzi bis hin zum situationsorientierten Ansatz. Weitere Schwerpunkte des dritten Kapitels sind Bildung und Selbstbildungsprozesse, Partizipation, Lernen und Lernbedingungen und die Planung von Bildungsprozessen, welches in unterschiedlichen BEreichen verständlich und praxisnah verdeutlicht wird. Diese Kapitel eigenen sich aus meiner Sicht in besonderer Weise, um im Pädagogikunterricht des Gymnasiums/n der Gesamtschule auf der Sekundarstufe II einen fundierten Überblick über sozialpädagogische Theoriebildung und deren Bedeutung für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu geben.

Die theoretische Erschließung mündet schließlich in eine Rahmung für den "Entwurf eines eigenen Modells der Professionalisierung", in dem es in die Grundlagen der Teamarbeit, des Qualitätsmanagements, der Fort- und Weiterbildung, der Kooperationsmöglichkeiten und in das Arbeitsrecht einführt.

Für den Lernenden rundet ein zwanzig Seiten umfassendes Glossar das Lehrbuch ab. Für Lehrende und Lernende verschafft der Lernfeldkompass einen Überblick über das für professionelles Erziehen, Bilden und Begleiten wichtige und erforderliche Hintergrundwissen. Es verweist auf inhaltliche Zusammenhänge des Lehrbuches mit den KMK-Rahmenrichtlinien und den Richtlinien und Lehrplänen einzelner Bundesländer.

Die einzelnen Kapitel sind kompetent dargestellt und ansprechend gestaltet. Fachlehrer werden mitunter eine gewisse Tiefe vermissen, die aber durch die Fülle an Informationen im Lehrbuch aufgewogen werden kann. Die vermeintliche Lücke wird durch das Arbeitsbuch und seine gelungenen Arbeitsaufträge, die individuell oder in Kleingruppen bearbeitet werden können, geschlossen. Das Arbeitsbuch regt eine vertiefte Reflexion der persönlichen Vorerfahrungen an und fordert zu einer fundierten Erarbeitung von Fachkenntnissen auf. Der Analyse praxisbezogener Situationen folgt dabei ein begründeter Entwurf zur Bewältigung beruflicher Anforderungen. Dabei wird auf Rezept-Lösungen verzichtet. Damit ermöglicht das Arbeitsbuch dem Studierenden sowohl seine fachlichen Kompetenzen zu erweitern als auch seine persönliche Entwicklung zur sozialpädagogischen Fachkraft in unterschiedlichen Berufsfeldern selbstgesteuert zu reflektieren.

Die Kombination Lehrbuch und Arbeitsbuch erscheint mir eine lohnende Anschaffung für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erzieher.

Quelle: Carsten Püttmann, rezensiert für Pädagogigunterricht, 06.12.2010

Die professionelle Arbeit in sozialpädagogischen und erzieherischen Berufe verlangt umfangreiche Kenntnisse in den Bereichen Erziehung, Bildung und Begleitung. Das vorliegende neue "Lehrbuch für Erzieherinnen und Erzieher" aus dem Bildungsverlag EINS bietet auf 748 Seiten ein fundiertes und anschaulich aufbereitetes Fachwissen, das vor allem in Studium und Ausbildung beim vertiefenden Lernen gute Dienste leisten wird. Dabei legen die Autoren besonderen Wert auf das handlungsorientierte Lernen und die Entwicklung professioneller Handlungskompetenz. Da die Lernfelder in den Bundesländern leider recht unterschiedlich sind, mussten übergreifende grundlegende Themenbereiche gefunden werden, was den Autoren hervorragend gelungen ist. So deuten die Kapitelüberschriften die inhaltlichen Schwerpunkte an: Berufswunsch und -wirklichkeit, Kinder und Jugendliche im Blick, Pädagogische Konzepte und ihre Grundlagen, Professionalisierung und Weiterentwicklung. Sehr wichtig erscheint mir der Ansatz, Kinder und Jugendliche zu begleiten und zu unterstützen, damit sie grundlegende Kompetenzen erwerben, mit denen sie ihre Zukunft gut gestalten können. Hilfreich für das Weiterstudium sind die Internet-Links und die umfangreiche Literatursammlung. Als ergänzendes Zusatzmaterial zum Lehrbuch gibt es ein Arbeitsheft, einen Portfolioband und Tafelbilder für das interaktive Whiteboard.

Quelle: Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de, 16.11.2010

Eine Gruppe von Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Bundesländern, zumeist tätig in der Aus- und Fortbildung von Erzieherinnen des Elementarbereiches, legte im vergangenen Jahr ein umfangreiches Lehrbuch nebst Arbeitsbuch mit vielen gut reflektierten Praxisbeispielen und exemplarischen Textdokumenten für die Studierenden vor. Das erklärte Ziel von Hartmut Böcher,
Britta Ellinghaus, Eva König, Dr. Margret Langenmayr, Herbert Österreicher, Dr. Bodo Rödel, Elke Schleth-Tams, Christine ter Haar und Yvonne Wagner: quer über die Bundesländer-Vorgaben eine Grundlage für die Durchführung handlungsorientierte Ausbildungsangebote oder für ein Selbststudium anzubieten. Man hat die Erzieherausbildung auf Fachschulniveau also noch nicht zu den Akten gelegt, sondern sieht in ihr einen geeigneten Weg für die künftigen Fachkräfte "grundlegende Kompetenzen zu erwerben, mit denen sie den zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen" der sich ständig wandelnden sozialpädagogischen Handlungsfelder gewachsen sind. Bewusst setzt man dabei auf die in allen Bildungsplänen anvisierten Schlüsselkompetenzen wie Lernfähigkeit, differenziertes Wahrnehmen, Selbstständigkeit, Kreativität, soziale und kommunikative Fähigkeiten und nicht vorrangig auf einzelnen Förderbereiche im Bildungsgeschehen. Den letzteren sind im Kapitel "Pädagogische Konzepte und ihre Grundlagen" ganze 92 Seiten gewidmet. Auch setzten die Autor/-innen weniger auf länderspezifische Akzente in der Erzieherausbildung, sondern sie bemühen sich, das Gemeinsame hervorzuheben und - wenn schon verglichen wird - aus Länderunterschieden Erkenntnisgewinn zu ziehen. "Übergreifend wird in allen Richtlinien deutlich, dass es in den sozialpädagogischen Einrichtungen weder ein Zurück zu einer instruktiv belehrenden sozialpädagogischen Praxis noch ein Hin zu einer bloß vorgezogenen Schulzeit für alle Kinder geben darf." (S. 7) Leider war es den Gremien in den 16 Bundesländern ja nicht gelungen, die Lernfelder der Ausbildung einigermaßen vergleichbar auszuweisen, obwohl die Kultusministerkonferenz in ihrer Rahmenvereinbarung zur Erziehsausbildung bereits 2001 einen weiten Rahmen dafür formuliert hatte. So kann man sich vorstellen, dass die Gliederung dieses länderübergreifenden Grundlagenwerkes moderne Erzieherausbildung kein einfaches Unterfangen war. Handlungsleitend war ein doppeltes Ziel: einerseits die persönliche Entwicklung der Studierenden während der Ausbildung durch Fachinformationen und Impulse voran zu bringen, andererseits die künftigen Fachkräfte mit den Anforderungen in den verschiedenen Arbeitsfeldern bekannt zu machen und sie dafür durch vernetztes Grundlagenwissen reflektiert und handlungsstark zu machen. Bereits im Titel des Werkes fällt übrigens etwas auf, dass sich dann bei der Bearbeitung der Einzelthemen fortsetzt: Aus dem Begriff "Betreuung" des SGB VIII ist "Begleitung" geworden; das argumentative Gewicht liegt ganz eindeutig auf der Bildung als Hauptaufgabe für den Erzieher, und Bildungsprozesse ereignen sich in diesem Verständnis im eigeninitiativen Kind, die Rolle derErwachsenen besteht überwiegend in der Milieugestaltung und Begleitung.

Vier Großkapitel

Die Gliederung des Werkes will die Lernenden direkt abholen und bis zu einem professionellen Arbeitsverständnis führen: Berufswunsch und -wirklichkeit - Kinder und Jugendliche im Blick - Pädagogische Konzepte und Grundlagen - Professionalisierung und Weiterbildung. Für den fachkundigen Leser ist es richtig spannend, gelegentlich auch überraschend, welche Inhalt unter welchem Kapitel abgehandelt werden: "Elternarbeit als Erziehungspartnerschaft" genauso wie "Qualitätsmanagement" zum Beispiel im Kapitel "Professionalisierung und Weiterentwicklung". Basiswissen zur Lernkompetenz und praktische Tipps zur Arbeitsorganisation während der Ausbildung erfahren die Leser im Kapitel "Berufswunsch und -wirklichkeit", wo sie gleichzeitig über die verschiedenen Berufsfelder und die darin erforderlichen sozialpädagogischen Grundkompetenzen erfahren. Oder: "Lebensweltorientierung" und "Alltag" im Zusammenhang mit Grundlagen der Entwicklungspsychologie im Kapitel "Kinder und Jugendliche im Blick". "Lernen als Wirklichkeitskonstruktion" und "Bildung als individueller Lernprozess" gehören im Großkapitel Pädagogische Konzepte und ihre Grundlagen" ebenso dazu wie Informationen über Länder-Bildungspläne, über Beobachtung und Dokumentation und über Normen und Werte in der Erziehung. Diese Kapitel zeichnet sich durch reichhaltige Informationen über pädagogische Konzeptionen und
deren Urheber aus, in textlich eingestreuten blauen Kästen mit Portraitfotos und kurzen Texten erfährt man Kluges über Männer von Comenius bis zu Freinet, wieder mal fast nicht über die Frauen der Sozialpädagogik…

Geht man bei einzelnen Kapiteln in die Tiefe, dann ist zu spüren, dass hier und da bei den Autoren eben doch ein "länder-beschränkter" Blick herrscht, vor allem die nordrhein-westfälische und die offiziell bayerische Sicht frühpädagogischer Themen sind erkennbar. Spürbar ist dies zum Beispiel bei Gewichtungen in der Darstellung des Situationsansatzes oder bei Fragen zur Feststellung und Sicherung von Qualität, wo ganz eindeutig diskursive und Pluralität fördernde Vorgehensweisen gegenüber den klassischen Evaluationsstrategien mit hohem Steuerungsanspruch zu kurz kommen. Es liegt in der Natur der Sache bei einem so komplexen Werk, dass manche Themen eher kursorisch, vielleicht auch etwas einseitig behandelt werden (z.B. das Thema "Normen und Werte"), andere Themen gar nicht auftauchen (z.B. das Thema "Trägerschaft und Subsidiarität") und wieder andere hingegen übersichtlich und variantenreich (z.B. die Kapitel 3.5.1. "Sprachkompetenz - elementar für Bildung und Bildungssprozesse" und 3.5.3. "Mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung und Erziehung") ausgebreitet werden.
Ein letztes Wort zu den Illustrationen: Manche Kinderfotos und Karikaturen erscheinen mir bloß schmückend ohne weiterführende Botschaft; ebenso ist es mit manchen Schaubildern und Übersichten, die zwar Komplexität didaktisch reduzieren, aber eben doch keine klaren Muster liefern. Sehr nützlich und klar geschrieben finde ich am Ende des Buches 20 hellblaue Seiten mit einem Glossar zu ca. 270 Fachbegriffen, die knapp und einleuchtend definiert werden. Hinzu kommen nützliche Internet-Links und 35 Seiten Literaturverzeichnis sowie am Ende des Buches ein 20-seitiges Sachwortverzeichnis, das die Orientierung erleichtert. Zum Schluss sei noch gefragt, ob der "Lernfeldkompass", mit dem das Lehrbuch abschließt, tatsächlich die Orientierung über die jeweiligen Bundesländer - und länderübergreifenden Festlegungen zur Struktur der Erzieherausbildung(en) erleichtert, nachdem lediglich 5 Bundesländer und die KMK-Rahmenrichtlinien analysiert worden sind und man bereits an dieser schmalen Auswahl erkennt, wie
unterschiedlich Lernfelder gefasst werden.

Besonders hervorheben möchte ich das umfangreiche und motivierend gestaltete Arbeitsbuch für Erzieherinnen: Hier spürt man, dass es den Autoren mit dem Selbststudium ernst ist. Da wechseln sich Fragen zum Lehrbuchtext, weiterführende Quellentexte mit Praxisbeispielen und statistischem Zahlenmaterial u.a. Quellen ab. Fragen und Impulse überschreiten zum Teil auch den Horizont des Lehrbuches und ermuntern zum eigenständigen Recherchieren. (Fort- bzw. Weiter-)Bildung zur frühpädagogischen Fachkraft darf sich hier entfalten, darf ausschweifen und eigenen Praxiserfahrungen in den Bildungsprozess integrieren. Ich vermute, das vorgelegte Werk wird nicht nur nützlich für die Erzieherausbildung sein, sondern es wird seien Verwendung auch bei Studierenden in den frühpädagogischen FH-Studiengängen finden, wo man derzeit doch den Eindruck hat, dass Schwerpunktsetzungen etwas willkürlich und lehrstuhlbezogen erfolgen und die Sicht auf das zusammenhängende Ganz eher nebenbei und zufällig entstehen soll.

Quelle: Marianne Krug, KiTa aktuell Bayern, Heft 2 2011, 28.12.2010

Das umfassende Lehrbuch bietet fundiertes Fachwissen, das wesentlicher Bestandteil der Erzieherinnen- und Erzieherausbildung an Fachschulen und Fachakademien ist. Die theoretischen Grundlagen werden verständlich und nachvollziehbar erklärt, ein Bezug zur Praxis ist immer deutlich erkennbar.
Der Bildungsverlag EINS ist eine verlässliche Adresse für Lehrende und Lernende im sozialpädagogischen Arbeitsfeld. Schon seit vielen Jahren bietet der Verlag ein umfangreiches Angebot an Fachbüchern für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern. Nun ist ein neues Lehrbuch erschienen, das fächer- und lernfeldübergreifend alle wesentlichen inhaltlichen Grundlagen beinhaltet, die für Studierende der Fachschulen und Fachakademien für Sozialpädagogik bedeutsam sind. Darüber hinaus sind die Inhalte des Lehrbuchs "Erziehen, bilden und begleiten" auch für Bachelor-Studiengänge zur Bildung und Erziehung geeignet.

Das übersichtliche und gut strukturierte Lehrbuch gliedert seine Inhalte in vier Bereiche. […].

Weitere Schwerpunkte des dritten Kapitels sind Bildung und Selbstbildungsprozesse, Partizipation, Lernen und Lernbedingungen. Auch hier erhalten die Leserinnen und Leser gut aufbereitete und verständlich erklärte theoretische Grundlagen. So wird sowohl die Geschichte des Begriffs Bildung erklärt wie auch die unterschiedlichen Bildungsbegriffe der gegenwärtig bekannten Erziehungswissenschaftler Gerd E. Schäfer und Wassilios E. Fthenakis erläutert. […].
Ein umfangreiches Glossar, gut ausgewählte Internet-Links und ein Literaturverzeichnis runden das Lehrbuch ab. Weiterhin wird es ergänzt durch ein Arbeitsbuch, einen Portfolioband und Tafelbilder für das interaktive Whiteboard. Das Arbeitsbuch beinhaltet unterschiedliche Aufgaben und Arbeitsaufträge, die sowohl allein als auch in der Gruppe bearbeitet werden können. Das übersichtlich gestaltete Arbeitsbuch eignet sich hervorragend zum Wiederholen und Vertiefen des umfangreichen Fachwissens aus dem Lehrbuch. […].
Das Lehrbuch "Erziehen, bilden und begleiten" bietet fundiertes Fachwissen, das wesentlicher Bestandteil der Erzieherinnen- und Erzieherausbildung an Fachschulen und Fachakademien ist. Eine gut durchdachte Gliederung sortiert das umfangreiche Grundlagenwissen: Ausgehend von der eigenen Biografie geht es in den folgenden Teilen des Lehrbuchs um die Lebenswelten der Zielgruppe sozialpädagogischer Arbeit, um pädagogische Konzepte und schließlich um die Entwicklung erzieherischer Professionalität. Die theoretischen Grundlagen werden verständlich und nachvollziehbar erklärt, ein Bezug zur Praxis ist immer deutlich erkennbar.

Selbstverständlich kann das Lehrbuch fachspezifische Bücher nicht ersetzen, dennoch ist es gelungen nahezu alle bedeutsamen Themen zusammen zu fassen. Das ansprechende Layout - mit Fotos, Illustrationen, gut gestalteten Schaubildern, Tabellen - trägt wesentlich zur guten Aufbereitung des umfangreichen Stoffs bei. Dieses Lehrbuch ist in Kombination mit dem ebenfalls sehr überzeugenden Arbeitsbuch für alle Interessierten uneingeschränkt empfehlenswert. Ein besonderes Plus: Die Autorinnen und Autoren kommen aus verschiedenen Bundesländern und somit werden die unterschiedlichen Lehrpläne wie auch die unterschiedlichen Bildungs- und Erziehungspläne berücksichtigt.

Die vollständige Rezension finden Sie unter www.bibernetz.de/wws/erziehen-bilden-begleiten.php.

Quelle: Doris Schalles-Öttl , Diplom-Pädagogin und Medienpädagogin, Dozentin für Medienpädagogik an der Katholischen Fachakademie für Sozialpädagogik, München, 06.04.2011

Benachrichtigungs-Service

Wir informieren Sie per E-Mail, sobald es zu dieser Produktreihe Neuigkeiten gibt. Dazu gehören natürlich auch Neuerscheinungen von Zusatzmaterialien und Downloads.
Dieser Service ist für Sie kostenlos und kann jederzeit wieder abbestellt werden.

Jetzt anmelden