Religionsunterricht im Wandel
Die Kursbücher mussten schon immer den Lehrplänen in den verschiedenen Bundesländern genügen, um für den Unterricht zugelassen zu werden. In den Anfangszeiten waren die Lehrpläne im Umbruch. Die Ablösung eines stark auf Bibel und Kirchengeschichte ausgerichteten Unterrichts hin zum themen- und problemorientierten Religionsunterricht erfolgte parallel zum ersten Kursbuch, das Maßstäbe für den zeitgemäßen Religionsunterricht setzte.
Der große religionspädagogische Konsens der 70er-Jahre aber bröckelte. Kompetenzorientierte Bildungspläne wollen keine Unterrichtseinheiten vorgeben. Diese Kritik traf auch Das Kursbuch heftig. Themenbereiche in Lehrplänen sollten keinesfalls als starre Unterrichtseinheiten verstanden werden. Lehrkräfte müssten ihre Einheiten konsequent kompetenzorientiert selbst entwickeln. Manche warfen dem Kursbuch gar vor, die Innovation zu behindern. Das Team war betroffen, stellte sich aber selbstbewusst entgegen: Eine Rückkehr zu kreativen Themen und Einheiten kann nicht gelingen. Ein Buch kann nicht für jede Schule etwas anderes bieten. Noch nicht einmal für die einzelnen Bundesländer. Und die Behörden gaben ihnen recht. Das Buch wurde überall genehmigt. Wahrscheinlich auch deswegen, weil Religionslehrkräfte gar nicht so versessen darauf sind, ständig neue Unterrichtseinheiten zu basteln und zum anderen, weil Das Kursbuch Religion sich auch als Baukasten eignet. Ganz so teuflisch war das Kursbuch dann doch nicht.
Die Kursbücher mussten schon immer den Lehrplänen in den verschiedenen Bundesländern genügen, um für den Unterricht zugelassen zu werden. In den Anfangszeiten waren die Lehrpläne im Umbruch. Die Ablösung eines stark auf Bibel und Kirchengeschichte ausgerichteten Unterrichts hin zum themen- und problemorientierten Religionsunterricht erfolgte parallel zum ersten Kursbuch, das Maßstäbe für den zeitgemäßen Religionsunterricht setzte.
Der große religionspädagogische Konsens der 70er-Jahre aber bröckelte. Kompetenzorientierte Bildungspläne wollen keine Unterrichtseinheiten vorgeben. Diese Kritik traf auch Das Kursbuch heftig. Themenbereiche in Lehrplänen sollten keinesfalls als starre Unterrichtseinheiten verstanden werden. Lehrkräfte müssten ihre Einheiten konsequent kompetenzorientiert selbst entwickeln. Manche warfen dem Kursbuch gar vor, die Innovation zu behindern. Das Team war betroffen, stellte sich aber selbstbewusst entgegen: Eine Rückkehr zu kreativen Themen und Einheiten kann nicht gelingen. Ein Buch kann nicht für jede Schule etwas anderes bieten. Noch nicht einmal für die einzelnen Bundesländer. Und die Behörden gaben ihnen recht. Das Buch wurde überall genehmigt. Wahrscheinlich auch deswegen, weil Religionslehrkräfte gar nicht so versessen darauf sind, ständig neue Unterrichtseinheiten zu basteln und zum anderen, weil Das Kursbuch Religion sich auch als Baukasten eignet. Ganz so teuflisch war das Kursbuch dann doch nicht.