Die Bedeutung des Schreibens und Erzählens für Selbstverständnis und Welterfahrung | Bedeutung von Literatur und Lesen Benedict Wells: Die Geschichten in uns. Vom Schreiben und vom Leben (2024) (Text, gekürzt, 581 Wörter)
Dieses Produkt darf nur von Lehrkräften, Referendaren/Referendarinnen und Erzieher/-innen erworben werden. Bitte melden Sie sich mit Ihrem Benutzerkonto an.
| Produktnummer | OD100101000195 |
| Schulform | Integrierte Gesamtschule, Gymnasium, Sekundarstufe II |
| Schulfach | Deutsch |
| Klassenstufe | 12. Schuljahr bis 13. Schuljahr |
| Erschienen am | 16.02.2026 |
| Dateigröße | 376,8 kB |
| Dateiformat | Word-Dokument |
| Autoren/ | Dennis Scheu |
| Schlagworte | Erzählen und Identität, Erörterung, Sprache als Selbstvergewisserung, autobiografisches Schreiben, Welterfahrung durch Literatur, Bedeutung von Schreiben und Literatur |
Kompetenzbereiche/Aufgabenarten: AFB I–III / Aufgabenart III A
Bearbeitungszeit: 135 Min
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich anhand eines Auszugs aus einem Roman von Benedict Wells mit der Frage auseinander, welche Bedeutung Schreiben und Erzählen für Selbstverständnis, Identitätsbildung und Welterfahrung haben.
Vorausgehend haben sie sich in der Unterrichtseinheit möglichst mit (verschiedenen) Literaturkonzepten beschäftigt, zum Beispiel mit autobiografischen Textformen, mit grundlegenden Aspekten des Erzählens (etwa Erzählperspektive, Figurenkonzeption, Sprachgestaltung) sowie mit der Funktion von Literatur als Ausdruck und Reflexion persönlicher Erfahrungen. Wells beschreibt im vorliegenden Textauszug den Schreibprozess als Vorgang der Selbstvergewisserung und reflektiert, wie persönliche Erfahrungen mit den Mitteln der Sprache transportiert und mit anderen geteilt werden können. In der Klausur sollen die Argumentationsstruktur und die Intention des Textes analysiert sowie Wells’ Auffassung vom Erzählen als existenzieller Form der Weltaneignung kritisch erörtert werden.