Berufsbildungsbericht 2026: So gelingt der Weg in die Ausbildung besser Lesedauer: 2 Minuten
Fast jeder fünfte junge Erwachsene zwischen 20 und 34 Jahren hat keinen anerkannten Berufsabschluss. Laut Berufsbildungsbericht 2026 betrifft das 2,76 Millionen Menschen.
Besonders deutlich wird: Der Übergang von der Schule in den Beruf gelingt nicht allen jungen Menschen gleichermaßen: Wer die Schule ohne Abschluss verlässt, hat ein besonders hohes Risiko, auch später keinen Berufsabschluss zu erreichen
Für Ausbildungsbetriebe ist das eine wichtige Entwicklung. Denn viele junge Menschen bringen nicht nur fachliche Voraussetzungen mit, sondern auch sehr unterschiedliche Erfahrungen mit Schule, Lernen, Orientierung und Selbstvertrauen.
Was bedeutet das für Ausbilderinnen und Ausbilder?
Ausbildung beginnt oft schon vor dem Ausbildungsvertrag: durch Praktika, Einstiegsqualifizierung, Berufsorientierung und erste betriebliche Erfahrungen.
Junge Menschen brauchen klare Strukturen: verständliche Aufgaben, transparente Erwartungen und regelmäßiges Feedback helfen beim Ankommen.
Betriebe können Orientierung geben: Gerade praxisnahe Einblicke zeigen Jugendlichen, wofür Lernen gebraucht wird und welche beruflichen Wege möglich sind.
Unterstützung muss zur Lebensrealität passen: Der Berufsbildungsbericht zeigt, dass Angebote der beruflichen Bildung noch zielgenauer auf die Lernvoraussetzungen junger Menschen ausgerichtet werden müssen.
Unser Fazit:
Ausbildung ist mehr als Fachvermittlung. Sie kann jungen Menschen helfen, wieder Vertrauen in den eigenen Weg zu entwickeln – besonders dann, wenn Schule oder Übergang bisher schwierig waren.
Unsere Empfehlung:
Prüfen Sie, wo Sie in Ihrem Betrieb niedrigschwellige Einstiege ermöglichen können: durch Praktika, klare Onboarding-Strukturen, kleine Lernschritte und verlässliche Begleitung.
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