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Lies mit Taps!

Eure Bestellungen werden bearbeitet

Die „Lies mit Taps!“-Hefte sind am Lager eingetroffen und somit zur Auslieferung an euch bereit. (Noch nicht bestellt? Jetzt hier das passende Heft wählen und in Kürze erhalten!) Wir zeigen euch, wie die Kommissionierung – also die Zusammenstellung eurer Bestellung – abläuft.
Nachdem die Druckerei die Hefte fertig produziert hat, werden diese auf Paletten ans Lager geliefert. Da die wenigsten von euch allerdings palettenweise Hefte bestellen, müssen die Mengen heruntergebrochen werden. Kleinere Teilmengen laufen daher an unserem Kommissionierlager am Hauptgüterbahnhof ein. Da hier abends immer bekannt ist, welche Bestellungen im Tagesverlauf eingegangen sind, werden die Materialien in entsprechender Menge über Nacht angeliefert, sodass genug Hefte (plus eine bestimmte Mindestmenge als Puffer) vorliegen, um die Nachfrage zu erfüllen.

Sind die Hefte eingetroffen, werden diese zur Einlagerung oder direkt zum Versand weitergeleitet. Werden sie eingelagert, liegen sie im Kommissionierbereich bis zur Bestellabwicklung bereit. Die "Lies mit Taps!"-Hefte erhalten also einen Platz, von dem aus sie abgerufen werden können, wenn eure Bestellungen eingehen. Das schauen wir uns genauer an:

Bei der Kommissionierung laufen die meisten Schritte vollautomatisch über das System ab. Dieses weiß, welche Materialien in welcher Menge mit welchem Gesamtgewicht von wem bestellt wurden und hat damit den genauen Überblick über jede Bestellung. Dabei geht es schon mit dem richtigen Karton los: Beginnt die Bearbeitung einer Bestellung, errechnet das System anhand Menge und Größe der Materialien, welche Verpackungsgröße benötigt wird. Es gibt Pappkartons in vier verschiedenen Größen, sowie diverse Umschläge, sollte ein Karton nicht notwendig sein. Die Information, was genau benötigt wird, löst den Abruf des passenden Kartons (oder – im Fall eines Umschlags – einer Kunststoffwanne) aus. Der Karton – bisher plano zusammengefaltet – wird aufgebaut und seine Reise über das Förderband beginnt. Er erhält einen Strichcode, mit dem er ab sofort zu jedem Zeitpunkt identifizierbar ist und ein Begleitpapier, auf dem die zukünftigen Inhalte ablesbar sind. Damit ist immer bekannt, was in welcher Menge zum Schluss im Karton enthalten sein muss.
Hier kommen die Hefte an und werden bei Bedarf zwischengelagert.
Der Karton macht sich nun via Förderband auf den Weg in den Kommissionierbereich. Als Besucher fällt es hier anfangs gar nicht so leicht, sich auf Anhieb zurechtzufinden. Für den Karton (bzw. für das System) ist aber klar, wo die Reise des Kartons hingeht. Alle paar Meter sind Scanner am Förderband angebracht, die den Code am Karton scannen. Ist dieser am richtigen Punkt seiner Reise angelangt, wird er auomatisch vom Förderband geschoben, in einen „Bahnhof“, wo er verharrt. An diesem Bahnhof sind Menschen am Werk, ausgestattet mit Scannern. Mit diesen sowie dem beiliegenden Begleitpapier können sie nachvollziehen, welche Inhalte aus ihrem Bereich benötigt werden. Sie gehen zur entsprechenden Stelle, scannen das Produkt und legen es bei. Sind alle Materialien der Station eingepackt, geht’s für den Karton auf dem Förderband weiter.
Die Kartons und Wannen werden mithilfe des Förderbandes (Mitte) bis zum richtigen Punkt befördert, dann nach links und rechts vom Band geschoben.
Die Materialien sind in Regalen eingelagert.
Alle benötigten Hefte werden in die Kartons gelegt.
Dieser Prozess wird so lange fortgesetzt, bis der Karton alle benötigten Materialien enthält. Danach geht es weiter zum Warenausgang. Hier wird der Karton gewogen und mit den Daten aus dem System abgeglichen. Ist er zu leicht/fehlt ein Bestandteil oder ist er zu schwer/ist ein Bestandteil zu viel enthalten, wird er auch hier wieder vom Band geschoben. Manuell wird der Inhalt des Kartons überprüft und korrigiert. Stimmt alles, setzt der Karton seine Reise auf dem Förderband fort.

Nun durchläuft der Karton die letzten Stationen: Die Ware wird mit Füllmaterial gegen horizontales Verschieben gesichert. Eine Maschine prüft den Füllstand des Kartons und schneidet die Ecken von oben entsprechend tief ein. Diese können dann umgeknickt, der Deckel oben befestigt werden. Damit haben die Materialien auch vertikal keine Chance mehr, zu verrutschen. Der fertige Karton wird abschließend mit der Adresse beklebt, danach geht es zum Versand.
Die Maschine misst die Füllhöhe und perforiert den Karton-Rand zum Umklappen.
Anschließend erhält der Karton einen Deckel.
Die Kartons sind dann bereits zur Auslieferung.
Diesen Prozess durchläuft gerade auch Taps – bald ist er bei euch!

Natürlich werden auch Hefte an die Westermann Medienzentren und unsere Schulberatung gesendet, sodass ihr euch auch dort bald nach den Heften erkundigen könnt. Dazu mehr im nächsten Bericht. 
Illustrationen: Antje Hagemann