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Praxis Schule 5-10
Lernen durch Spiele
Ausgabe Dezember Heft 6 / 2014

Produktabbildung
Vergriffen
Artikelnummer

63140600

Schulfach

Pädagogik

Klassenstufe

5. Schuljahr bis 10. Schuljahr

Abmessung

29,7 x 21,0 cm

Hersteller

Westermann Bildungsmedien Verlag GmbH, Georg-Westermann-Allee 66, 38104 Braunschweig, Deutschland, E-Mail: service@westermann.de

Spielend lernen? Im Sinn von: sich einfach, bequem und mühelos Wissen und Fähigkeiten anzueignen? Nein, das sicher nicht. Aber dieses Heft beweist, dass die Verbindung von Spielen und Lernen im schulischen Kontext nicht nur möglich, sondern auch erfolgreich und gewinnbringend sein kann.

Das Spiel bildet in allen Kulturen und Zeiten eine zentrale Form des Lernens ab. Seit jeher beruht die Entwicklung der kognitiven, motorischen und sozialen Kompetenzen eines Menschen auf der Tätigkeit des Spielens. Entsprechende Szenen, die beispielsweise die motorische Entwicklung mit Blick auf das Kämpfen und Jagen darstellen, finden sich bereits in den ersten Höhlenmalereien. Und im August dieses Jahres verzeichnete die gamescom, die weltweit größte Messe für interaktive Spiele in Köln, mehr als 335.000 Besucher. Gespielt wird in allen Alters- und Bildungsschichten, sowohl analog als auch digital.

Über Spiele werden kognitive Kompetenzen wie Reaktionsgeschwindigkeit und Denkstrategien geschult. In einem Quiz wenden wir Fakten und Wissen an, ein Puzzle lässt uns Zusammenhänge verstehen. Rollenspiele und Simulationen ermöglichen das Anwenden von Erfahrungen und Fertigkeiten. Im gemeinsamen Spiel sind wechselseitige Beobachtung, Flexibilität und demokratisches Handeln gefragt. Das Spiel selbst fördert intrinsische Motivation und fordert Frustrationstoleranz und Autonomie. Dies alles beschreibt Forderungen, die in zahlreichen Bildungsplänen als gewünschte Qualifikationen ausgewiesen sind.

Und ausgerecht im größten formalen Bildungskontext, der Schule, soll dafür kein Platz sein? Mit diesem Heft wollen wir zeigen, dass „spielend lernen“ auf vielfältige Art und Weise im Unterrichtsalltag seinen Platz finden kann. Da sind Gedanken zu einer digitalen Dividende, die in der Integration moderner Medien keinen Widerspruch zum pädagogischen Auftrag der Lebensvorbereitung sehen.

Ein weiterer Beitrag zeigt auf, dass Lernen und Bewegung untrennbar miteinander verbunden sind und sich wunderbar ergänzen können. Die Praxisbeispiele schildern anschaulich die unkomplizierte Integration einfacher analoger und digitaler Spielszenarien in den eigenen Unterricht, und Berichte über die Theaterpädagogik sowie ein Planspiel im außerschulischen Lernort runden – ergänzt durch die Thematik im Rahmen der Inklusion – das Heft ab. Also, lernen wir spielen!

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