Die Lehrbuchreihe „Erziehen als Profession“ erscheint neu in einem hybriden Konzept. Wir haben aus diesem Anlass ein Gespräch mit den Herausgeber/-innen, Frau Weyhe und Herrn Merget, geführt.
Frau Weyhe, Herr Merget, die bewährte Lehrbuchreihe „Erziehen als Profession“ erscheint jetzt in einem ganz neuen hybriden Konzept bestehend aus Lehrbuch und Digital-Inhalten als integralem Bestandteil. Können Sie uns das genauer erklären?
Hannah Weyhe: In jedem Lernfeld sind mehrere Kapitel für die einzelnen Arbeitsfelder mit den jeweiligen arbeitsfeldbezogenen Schwerpunkten enthalten. Diese Kapitel wurden zur flexiblen Handhabung in den digitalen Teil ausgelagert. Sie sind durch QR-Codes im Buch verlinkt und direkt abrufbar. So sind nun die digitalen Inhalte nicht nur ein optionales Zusatzangebot, sondern ein integrierter und inhaltlich notwendiger Bestandteil des Gesamtwerks.
Welche Rolle spielen arbeitsfeldspezifische Inhalte in der Erzieher/innen-Ausbildung?
Gerhard Merget: Pädagogische Fachkräfte arbeiten in unterschiedlichen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern mit unterschiedlichen Arbeits- und Zielgruppen, wie Kita, Schulkindbetreuung, Offene Kinder- und Jugendarbeit und Hilfen zur Erziehung. Deswegen ist innerhalb der generalistisch orientierten Ausbildung auch eine Schwerpunktsetzung nach Arbeitsfeldern erforderlich, die wir durch unser hybrides Konzept unterstützen.
Wie schätzen Sie die Wichtigkeit von selbstverantwortlichem Lernen ein? Können die Schüler/innen und Studierenden mit „Erziehen als Profession“ gut eigenständig arbeiten?
Gerhard Merget: Die Ausbildung richtet sich an erwachsene Studierende. Auf die Eignung für selbstverantwortliches Lernen haben wir mit unserer Konzeption besonderen Wert gelegt. Die sechs Lernfelder sind jeweils in drei Module gegliedert. In den ausführlichen Lernfeldeinführungen werden die Module mit Kompetenzerwartungen erläutert. Damit erhalten die Studierenden einen stabilen Leitfaden über die Ziele und den Ablauf der gesamten Ausbildung. Mit den Kompetenzchecks am Ende jedes Moduls können sie ihren Lernfortschritt immer wieder reflektieren und einschätzen, wo sie stehen. So können sie wie aus einem Baukastensystem aus den 18 Modulen die passenden Inhalte auswählen um ihr Profil zu schärfen oder Defizite auszugleichen. Insofern ist das Lehrwerk nicht zuletzt auch für die Ausbildung von Quereinsteigenden mit hohem Selbstlernanteil besonders geeignet.
Welche Vorteile haben Lehrkräfte ganz konkret durch das neue Konzept, wenn sie mit „Erziehen als Profession“ arbeiten?
Hannah Weyhe: Sie können die Beiträge für jedes Arbeitsfeld in einer eigenen Zusammenstellung überblicken und abrufen. Gerade für den arbeitsfeldspezifischen Unterricht in dem vertiefenden Wahlpflichtbereich ergibt sich so eine klarere Struktur und ein schnellerer Zugriff auf explizite Arbeitsfeldthemen. Darüber hinaus bietet die ebenfalls neu erstellte Bibox an vielen Stellen weitere Unterrichtsideen und Materialien an, die mit den jeweiligen Kapiteln durch QR-Codes verlinkt und leicht zugänglich sind.
Frau Weyhe, Herr Merget, wir danken Ihnen für das Gespräch!
Container für einen statisch gerenderten Navigationsbaum
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