Räumliche Mystifizierung von Infektionskrankheiten
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Mehr zur Zeitschrift| Produktnummer | OD200030012340 |
| Schulfach | Erdkunde |
| Klassenstufe | 11. Schuljahr bis 13. Schuljahr |
| Seiten | 6 |
| Erschienen am | 15.01.2026 |
| Dateigröße | 1,3 MB |
| Dateiformat | PDF-Dokument |
| Autoren/ | Henning Füller |
| Schlagworte | Covid-19, HIV/AIDS, Spanische Grippe |
Technischer und medizinischer Fortschritt haben Naturgefahren vielfach kontrollierbar gemacht. Gerade bei neuartigen Infektionskrankheiten gelingt diese Kontrolle aber nur bedingt. Daraus wächst eine Beunruhigung. Räumliche Mystifizierung ist dann ein gängiger Weg, um mit dieser Beunruhigung umzugehen. Krankheiten werden mit räumlichen Attributen versehen und dadurch nicht nur identifizierbar, sondern auch zu einem Problem „der Anderen“. Allerdings ist diese Zuweisung an einem bestimmten Raum medizinisch unbegründet, stigmatisierend und verleitet zu falscher Sicherheit.