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Adventsspecial
Marie-Claire / 16.12.2021

Hallo liebe LUPE-Fans,

ich hoffe, ihr seid schon ordentlich in Weihnachtsstimmung und in der Schule könnt ihr die Adventszeit genießen.Heute darf ich einen letzten Beitrag für das Jahr 2021 posten :) Sarina hat euch die „Wörter für alle Fälle“- Seiten und die „Detektivwissen überprüfen“-Seiten in der Theorie schon erläutert. Heute ist es meine Aufgabe, euch zu zeigen, wie man alles in der Praxis umsetzen kann.

Fangen wir mit der „Wörter für alle Fälle“-Seite an. Sarina hat den Aufbau und den theoretischen Hintergrund ja schon genau erklärt. Deswegen lege ich direkt mit der Umsetzung, so wie ich es in meiner Klasse mache, los.Zuerst lese ich mit den Kindern alle Wörter im oberen Kasten gemeinsam und wir klären die inhaltliche Bedeutung. Außerdem haben die Kinder die Möglichkeit, ihr Lieblingswort zu nennen und welches ihnen am schwersten fällt zu lesen. Um auch bisher erworbenes Wissen zu festigen, schwingen wir auch die Silben und benennen die Kerne.


Je nachdem, wie es gerade passt, lesen die Kinder die Wörter dann im Tandem oder alleine in verschiedenen Richtungen. Da auch drei Mal wöchentlich eine Lesemama da ist, lasse ich die Kinder die Wörter auch zwischendurch den Lesemamas vorlesen, denn der Sinn dieser Wörter ist es ja, dass sie nachhaltig verankert und simultan erfasst werden. Das geschieht letztendlich durch ÜBEN! Für das Lesetandem und die Lesemamas habe ich die Wörter zusätzlich in die Satzstreifen (Beitrag Lesetandem) eingebettet und Wortkärtchen als Leselose erstellt.

Im nächsten Schritt widmen wir uns den Wörtern aus dem Grundwortschatz im unteren Bereich. Dazu gibt es übrigens auch ein interaktives Tafelbild in der BiBox, das man zur visuellen Unterstützung super am Whiteboard öffnen kann.
Wir gehen dann immer so vor:
  1. Wir lesen die Wörter und besprechen die Bedeutung.
  2. Wir schwingen die Wörter in Silben.
  3. Wir sortieren die Wörter nach Anzahl der Silben. (Auch hier gibt es ein interaktives Tafelbild in der Bibox) (Foto4)
  4. Wir benennen die Kerne.
  5. Wir besprechen, wo die Buchstaben „wohnen“.
  6. Wir schreiben die Wörter ab. (Dazu nutze ich immer die Schreibkarte-KV 3, die wir dann ins Buchstabenheft kleben)
  7. Wir kontrollieren die Wörter, indem wir die Silbenbögen einzeichnen und die Kerne markieren. (Foto 5)
  8. Wer fertig ist, darf die Wörter stempeln, in der Lieblingsfarbe/den Lieblingsfarben schreiben und an der Magnettafel mit den Magnetbuchstaben legen.
Außerdem erstelle ich Wortkärtchen zu den 8 Wörtern. Jede Woche ziehen wir eines davon als „Wort der Woche“ und führen ein Rechtschreibgespräch, so wie es im Kommentar für Lehrkräfte (S. 59) beschrieben ist. Zusätzlich biete ich den Kindern die Wortkärtchen als Schleichdiktat oder Dosendiktat an. Das kann auch zwischendurch immer in den Unterricht eingebettet werden.

Zum Abschluss eines Kapitels fehlt nach der „Wörter für alle Fälle“-Seite dann nur noch die „Detektivwissen überprüfen“-Seite zur Diagnostik. Die Seite ist dreigeteilt und kann Teil für Teil ebenso abgearbeitet werden.Zuerst widmen wir uns gemeinsam den neun Wörtern aus dem oberen Kasten. Dazu nenne ich immer ein Wort und die Kinder müssen möglichst schnell mit den Fingern die entsprechende Zahl hochzeigen. Dabei kann man schon so Einiges beobachten. Manche Kinder sind da wirklich sehr flink, anderen brauchen etwas Zeit oder orientieren sich an den Mitschülern. Genauso geht das Ganze umgekehrt. Ich nenne eine Zahl, die Kinder müssen das entsprechende Wort erlesen und benennen. Die Reihenfolge der beiden Übungen kann selbstverständlich variiert werden. Visuell unterstütze ich die Übungen, indem ich die Fibelseite am Whiteboard zeige.
Weiter geht’s dann mit den Sätzen in der Mitte. Je nachdem wie es gerade passt, lasse ich die Kinder die Sätze einer Lesemama oder der Lernpatin vorlesen oder wir lesen die Sätze gemeinsam im Klassenverband. Gewisse Wörter müssen dann inhaltlich noch geklärt werden, damit auch jeder die Sätze versteht. Meine lesestarken Kinder lesen entweder die drei Fragen unten (außerhalb der Buchstabenprogression) vor oder ich mache das selbst bzw. unterstütze. In der Einzelsituation stellen die Lesemamas/die Lernpatin die Fragen.Danach bearbeiten die Kinder die entsprechende Seite im Arbeitsheft. Dabei lasse ich die Kinder ganz alleine arbeiten um zu sehen, wo es noch beim ein oder anderen Kind hakt und es noch Unterstützung braucht. Manche Kinder sind immer sehr flott. Da bieten die TEAM LUPE-Hefte entsprechende Aufgaben, die erledigt werden können und der Übung und Vertiefung dienen.
Damit ist das Kapitel dann abgeschlossen und man selbst hat nochmal eine super Rückmeldung zu jedem Kind. Entsprechend kann man Förder- oder Fordermaßnahmen ergreifen und Material passend auswählen.
Ich hoffe, ich konnte euch meine Planung und Umsetzung der beiden Seiten nachvollziehbar erklären und ihr schätzt sie ebenso als eine effektive Abwechslung zum Buchstabenlehrgang. Ich wünsche euch ganz viel Spaß bei der Arbeit damit.

Jetzt versabschiede ich mich für dieses Jahr und wünsche euch schöne adventliche letzte Schultage, entspannte Weihnachtsferien, ein tolles Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!

Eure Marie-Claire